Dieses Gedicht ist in Gedanken an den Konflikt entstanden, den eine Person in Interaktion mit der Kundalini erleben kann. Den Konflikt zwischen der göttlichen Agenda und der des Ego-Selbsts.

Die Kundalini strebt fortwährend nach Evolution. Der Evolution des Selbsts in einen göttlichen Ausdruck.

Schritt für Schritt fordert Sie dafür ein mehr der Identität ein, die das Ego-Selbst, sich oft über Jahre aufgebaut hat. Identifikationen, Erwartungen, Verlustängste und Begierden. Ein Selbstbild das über Jahre lieb gewonnen wurde. Ein Selbstbild, das sich Selbstverteidigt. Oftmals entgegen der Richtung, die die Kundalini vorgesehen hat.

Aus Angst und Bequemlichkeit an alten Strukturen verhaftet, wehrt es sich entgegen der Veränderung. Veränderung gegenüber allem neuen, unbekannten und ungewissem. Veränderung, die das Selbst neu definiert, in einen neuen Zusammenhang setzt und die Quelle aus der Wertschätzung gewonnen wird, wandelt.

Ist diesem tobenden Konflikt hilft nur sich in Vertrauen fallen zu lassen. In dem Vertrauen das die Kundalini in Richtung von Liebe, Wachstum und Erweiterung des Verständnisses, den eigenen Ausdruck korrigiert.

In immer weiterer Annäherung an das Eine, das geteilt in uns ruht und doch Eins ist.

Als Diener,
in Wort,
in Tat,
im unsichtbar Rat,
auf göttliche Weise,
gelenkt die Reise.

Höheres,
ängstlich befragt,

zweifelnd versagt,
mit Stimmen im Innern,
laut des selbst erinnern,
eigenmächtig zu rennen,
Führung zu verkennen.

Krieger nun wieder,
im kämpfenden ringe,
dritte bezwinge,
im schönsten Gewehr,
mit eindrucksvollstem Heer.

Krieger nun wieder,
im sicheren wage,
Hindernisse vertage,
im gierenden einsam,
mit verlorenem Zweisam.

Niederes,
lehrend vergeht,
eingebettet aufersteht,
mit Vertrauen im Herz,
gelöst der Schmerz,
in fühlender Wahl,
sie endet die Qual.

Als Diener,
in Wort,
in Tat,
im unsichtbar Rat,
auf göttliche Weise,
gelenkt die Reise.

J.K.


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